Der Wochenfluss/in, am, ums Bett

Der Wochenfluss ist der Blutig-Schleimige Ausfluss, der in den ersten Wochen nach der Geburt aus der Gebärmutter austritt. Im Grunde ist es die abgestoßene Schleimhaut, die, ähnlich einer sehr langen Periode, aus dem Körper ausgespült wird. Meist ist er zunächst blutig, wird im Laufe der Zeit aber braun, da nur noch altes Blut und Gewebe heraus kommen, kann dann gelb werden und hört schließlich auf.

Details Bis zu acht Wochen kann das ganze dauern und die Menge an Blut und Schleim kann sehr unterschiedlich sein. Die ersten Tage ist es besonders viel. Im Krankenhaus bekommt man Spezielle Einlagen, die besonders aufnahmefähig sind und auch sehr dick. Später kann man sehr ähnliche Modelle in der Drogerie, bei Müller oder DM nachkaufen. Wichtig ist es hierbei darauf zu achten, dass die Einlage sehr Atmungsaktiv ist, also möglichst kein oder kaum Kunstfasern enthält. Normale Perioden-Binden sind daher nicht zu empfehlen. Damit alles gut abheilen kann, sollte es nicht gerade zum Brutschrank für Bakterien und Pilze werden, daher gut lüften und die Einlage regelmäßig wechseln.

Soviel zu den allgemeinen Eckdaten des Ganzen. Und nun zu meinem persönlichen Erlebnis. Weh tut das Ganze nicht, so viel sei einmal gesagt. Es fließt ganz einfach, und ist gerade die ersten Tage, wenn man ohnehin nicht gerne aufsteht und aufs Klo geht, nicht sehr angenehm. Aufs Klo gehen ist sehr unangenehm, auch wenn alles an sich in Ordnung ist. Das Gewebe ist stark beleidigt und sollte man, wie ich, genäht worden sein, kommt das als Störfaktor auch noch dazu. Ich bin sehr empfindlich da unten, und die Feuchtigkeit, die durch den Ausfluss dauermäßig herrscht, war für meine Haut nicht das Wahre. Da ich direkt nach der Geburt nach Hause gegangen bin, hatte ich nicht den Luxus, Einlagen ohnehin jederzeit Griffbereit da zu haben. Mein Mann ist also erst mal einkaufen gefahren. Solltet ihr im Krankenhaus bleiben, habt ihr dieses Problem zumindest Anfangs nicht. Beim Besuch der Hebamme schaute diese nicht nur das Kind an, sondern auch die Mutter. Da ich keine Schmerzen hatte, konnte ich mir das peinliche Unterherum frei machen sparen. Aber sie tastet ob sich die Gebärmutter richtig zurückzieht, und ob auch nichts verhärtet oder ungewöhnlich ist. Die ersten Tage erkundigt sie sich auch nach dem Toilettengang. Das ist überhaupt so etwas, was einen nach der Geburt irgendwie jeder medizinische Mensch andauernd fragt. Die Krankenschwestern und Ärzte im Krankenhaus, wie auch die Hebamme danach. Das ist jedoch auch wichtig. Manche Frauen leiden die Tage nach der Geburt an Verstopfung, was ich auch hatte, wenn auch nicht sehr stark ausgeprägt. Wenn dann doch endlich was geht, kann das mit ziemlichen Schmerzen verbunden sein. Nach ca. eineinhalb Wochen war der Blutige Teil bei mir vorbei, und es kam nur noch brauner Schleim nach. Ab dann ist es weniger unangenehm und auch die Einlagen sind nicht mehr dauermäßig so voll.



Eigentlich war dann recht schnell immer weniger da, bis dann, ca. 4 Wochen nach der Geburt, auf einmal wieder Blut dabei war, frisches Blut. Das sollte natürlich nicht so sein. Daher bin ich zum Frauenarzt gegangen. Seltsam genug zu dieser Zeit, da Pandemie, auch noch mit Baby, weil ich so schnell niemanden aufgetrieben habe, der sie genommen hätte. Mein Mann war zu dieser Zeit bereits wieder Arbeiten. Zum Glück hat sie Wartezeit und Untersuchung selenruhig verschlafen. Und heraus kam dabei: Nichts. Also nichts Ernstes. Ich hatte eine ganz normale Periode, vier Wochen nach der Geburt. Das kommt öfter mal vor. Es zeigt jedoch auch sehr gut, dass man unbedingt von Beginn an verhüten sollte. Das Ganze hat dann ca. eine Woche gedauert und als ich 6 Wochen nach der Geburt zum regulären Frauenarzttermin wieder dort war, war der ganze Spuk wieder vorbei.



Zusammenfassend kann ich sagen: der Wochenfluss ist unangenehm, weil Blut und Feuchtigkeit auf ohnehin gereizter Haut nicht schön sind. Man sollte, wenn man nicht gleich Einkaufen gehen möchte, unbedingt vorher Einlagen besorgt haben, oder welche aus dem Krankenhaus mitnehmen (wenn einem das gelingt, uns haben sie die leider nicht einfach ausgegeben). Achtet ein bisschen auf euren Körper. Gerade nach oder beim Spazierengehen hat es bei mir immer besonders stark geblutet, weshalb es ratsam ist, da Einlagen mit zu haben oder direkt davor und danach zu wechseln. Je nachdem wie lange ihr gehen könnt oder wollt. Scheut euch nicht bei Hebamme oder Frauenarzt nachzufragen, wenn euch Stärke, Farbe oder Geruch seltsam vor kommen. Es muss nichts Ernstes sein, kann jedoch auch ein Anzeichen für Entzündungen oder Infektionen sein und sollte unbedingt abgeklärt werden.



Das Wochenbett bezeichnet im Eigentlichen die Zeit, in der der Wochenfluss fließt. Also die ersten Wochen nach der Geburt. Vielleicht habt ihr schon mal die drei Wochen Regel gehört: erste Woche im Bett, zweite Woche am Bett, dritte Woche ums Bett. Das heißt so viel wie: die erste Woche eher nur Liegen, ob wirklich im Bett oder wie ich eher auf der Couch, ist dann Geschmackssache. Lasst euch da durchaus von eurem Partner helfen. Meine Tochter hat in dieser Zeit selbst auch nicht viel gemacht, außer zu schlafen und zu essen, also war es nicht so schwer, da wirklich nicht allzu viel zu machen. In meinen Fall hat mein Mann gekocht. Sollte das bei euch nicht gehen, könnt ihr auch in der Zeit vor der Geburt Vorkochen und Einfrieren, oder ihr lasst euch etwas liefern. Auch Großeltern, die Zeit haben und einmal etwas zu Essen vorbei bringen oder im Haushalt helfen, können eine Möglichkeit sein. Wenn ihr das Wollt. Ich habe Bewusst die ersten Wochen keinen Besuch da gehabt, und werde das beim nächsten Kind wieder so machen. So konnte ich mich voll und ganz meiner Tochter und mir selbst widmen. Ich war ab der Zweiten Woche wieder regelmäßig draußen, auch wenn einem das nicht empfohlen wird. Ich brauche die Bewegung und die Luft und habe das sehr genossen. Wir waren immer nur kurze Runden mit der Kleinen im Kinderwagen. Wurde es mir zu Anstrengend haben wir Pause gemacht und mein Mann hat sie dann weiter geschoben. Ab der dritten Woche ging es bei mir mit normalem Gehen schon wieder recht gut.



Wenn ihr es euch einrichten könnt, dann hab in dieser Zeit jemanden bei euch daheim, am besten natürlich euren Partner. Nicht nur, dass es natürlich eine wichtige Zeit mir eurem Baby ist, es ist auch einen Zeit der Regeneration für euch. Daher lasst euch so viel helfen wie ihr das möchtet. Genießt einfach die Ruhe und Gemeinschaft in der Familie und lasst euch nicht hetzen. Ob ihr nach drei Tagen oder drei Wochen das erste Mal vor die Tür geht ist genauso euch überlassen, wie die Frage ob ihr Besuch empfangen wollt oder nicht.

Die Geburt/aller Anfang ist schwer

Ich möchte ganz am Anfang beginnen, also mit der Geburt, denn sie markiert für mich den Beginn des Mutter Seins. Wenn ihr auch etwas über die Schwangerschaft lesen wollt, dann schreibt mir das bitte in die Kommentare. Hier nur so viel: ich hatte eine unkomplizierte Schwangerschaft, wie aus dem Lehrbuch.

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Die Geburt war für mich in mehrere Hinsichten das, wovor ich am meisten Angst hatte. Zum einen, weil ich alles planen möchte, und die Geburt nun mal nicht planbar ist, egal wie sehr man sich vorbereitet. Kinder kommen nun mal nicht genau dann, wenn es den Müttern gerade in den Plan passt. Und sie brauchen nun mal so lange wie sie brauchen.


Zum anderen hatte ich auch durchaus Angst vor den Schmerzen. Nicht, weil ich besonders wehleidig wäre. Auch glaube ich daran, dass Frauen nun mal zum Kinderkriegen gebaut sind, es daher also auch geht. Und wenn was nicht passt, so leben wir ja zum Glück in einer Zeit, wo es medizinische Möglichkeiten der Unterstützung gibt. Nein, es war vor allem die Angst vor dem Unbekannt, davor, nicht zu wissen wie schlimm es werden würde, die mich dieses Ereignis eher mit einem mulmigen Gefühl erwarten ließ.


Natürlich bereitete ich alles so gut es ging vor. Ich suchte ein Krankenhaus aus. Ziemlich früh, für meinen Geschmack. Aber der Arzt fragt einen das schon bei der ersten Untersuchung, da ist das noch so weit weg, dass es schon fast unwirklich ist. Vor allem wenn man bedenkt, dass man sich erst im Krankhaus anmelden kann, wenn man bereits in Woche 36 ist…


Ich suchte auch eine Hebamme für die Nachbetreuung. Da kann man tatsächlich nicht früh genug dran sein, aber ich hatte wieder mal Glück, und habe recht bald einen gefunden. Wenn auch erst beim zweiten Versuch die Chemie gestimmt hat. Die erste Hebamme hat mir gleicht so viel Angst in allen Belange gemacht, dass ich mich bis heute Frage, ob sie nicht den Beruf verfehlt hat. Mein Mann und ich haben uns bereits zu Beginn der Schwangerschaft für eine ambulante Geburt entschieden. Zum einen hasse ich Krankenhäuser, und die Vorstellung dort Tage verbringen zu müssen erzeugt bei mir Brechreiz. Zum Anderen glaube ich fest daran, dass Mutter, Vater und Kind am schnellsten zu Ruhe und Harmonie kommen, wenn sich einfach alle in ihrem Rhythmus leben können, und das geht in einem Krankenhaus nun einmal schwer.


Und nach all dieser Vorbereitung, Planung und Überlegungen, kam dann alles anders. Eine Pandemie eines unbekannten Virus brach aus, und plötzlich war alles anders. Das klingt wie der Beginn eines drittklassigen Horrorfilms, war aber echt so.


Unser Baby wurde am Beginn des ersten Lockdowns in Österreich geboren. Zu dieser Zeit erlaubte das Krankenhaus, in dem ich entbunden habe, keine Begleitpersonen und auch keine Besuche. Ich kam also um Mitternacht dort an und ging alleine hinein, während man Mann wieder Heim fahren musst. Wir waren bereits am Abend dort gewesen, da ich mich nicht wohl gefühlt hatte und zudem eine leichte Schmierblutung gehabt hatte. Da hatte mich die Hebamme mit den Worten: „Es kann sein, dass Sie heute noch wieder kommen“ wieder heim geschickt.


Ich hatte zur Ankunftszeit Wehen im ca. 6 Minuten Abstand, und war noch recht guter Dinge. Mein Muttermund war bereits 4 cm auf, weshalb ich gleich in den Kreissaal durfte. Es waren drei andere Frauen auch gerade da. Eine auf der Station am warten, eine im anderen Kreissaal und eine für einen Kaiserschnitt. Dazu eine Hebamme und eine Assistentin, sowie eine Krankenschwester. An eine Einzelbetreuung ist da natürlich nicht zu denken. Dann geschah erst einmal: Nichts. Tatsächlich geschieht während einer Geburt im Allgemeinen nicht viel. Die meiste Zeit saß oder stand ich herum und habe entweder auf eine Wehe gewartet, sie veratmet (mal besser, mal schlechter) oder mich nach einer Wehe erholt. Und das immer wieder, Stunden lang. Ich habe tatsächlich während der meisten Zeit mit meinem Mann Nachrichten geschrieben. Das kam mir auf gewisse Weise etwas seltsam vor, in diesem Moment eine Nachricht am Handy zu tippen, aber unter den Umständen war es nun mal der einzige Weg ihn teilhaben zu lassen.


Um 6Uhr in der Früh ging dann nichts mehr. Ich war müde, die Wehen erzeugten bei mir sehr starke Rückenschmerzen, und am Muttermund tat sich nichts. Für mich war immer klar: so wenig Schmerzmittel wie möglich, so viel wie nötig. Also verlangte ich zuerst nach dem Pflanzlichen. Homöopathie kommt für mich nicht in Frage. Für mich muss etwas erstens einmal etwas enthalten, das wirken kann (daher sind Pflanzliche Mittel voll ok) und zum andere muss die Wirkung beweisbar sein. Das hat sicher auch damit zu tun, dass ich Biotechnologie studiert habe, also aus der Materie komme. Esoterik Geschwurbel kommt bei mir nicht gut an. Das schwache Mittel brachte leider gar nichts. Also das nächste, in diesem Fall Buscopan, und das war super. Zum einen tat es wirklich weniger Weh (auch wenn es natürlich nicht scherzfrei war) und zum anderen ging auch beim Muttermund dann wieder etwas weiter. Nur die Verabreichung war nicht so einfach. Ich habe sehr mühsame Venen, die weder dazu bereit sind Blut her zu geben, noch gerne Medikamente aufnehmen. Insgesamt wurde bei mir im Laufe der Geburt sechs Mal ein Venenzugang gelegt, da sie sich entweder wieder verschlossen haben, oder erst gar nicht durchlässig waren. Buscopan habe ich gegen 9Uhr noch ein zweites Mal bekommen. Das ganze hatte nur leider die Nebenwirkung, dass ich für ca. 15 Minuten sehr verschwommen gesehen habe. Wenn man nicht gerade Nachrichten am Handy schreibe (siehe on) fällt das in dieser Situation aber nicht weiter ins Gewicht.


Die meiste Zeit war ich alleine im Kreissaal. Die Hebamme hat zwischen alle Frauen herum gewechselt, bei einem Kaiserschnitt muss sie mit in den OP, daher war sie dann für einen halbe Stunde gar nicht da. Es waren zwei Kaiserschnitte in der Zeit. Einer geplant (oder fast, das Kind wollte vor dem geplanten Termin kommen, wurde also geplant, spontan geholt), der zweite als Ende einer Geburt die kurz vor meinem Eintreffen begonnen hatte, bei der erst recht schnell alles voran schritt, und dann nichts mehr ging. Vor einem Kaiserschnitt hatte ich aus mehreren Gründen große Angst. Zum einen habe ich sehr große Angst vor einer Vollnakose. Ich hasse es, die Kontrolle zu verlieren, und mit einem Mittel in den Schlaf versetzt zu werden entspricht ziemlich genau meiner Vorstellung von Kontrollverlust der höchsten Stufe (und ist ungefähr in der Kategorie Todesangst angesiedelt). Zum anderen hieße ein Kaiserschnitt, dass ich für mindestens drei Tage im Krankenhaus bleiben müsste. Ein weiteres Albtraumszenario für mich. Mit zu bekommen wie die Geburt nebenan im Kaiserschnitt endete, war für meine Psyche nicht sehr aufbauend. Zum Glück nahm sich die Assistentin Zeit sich meine Sorgen an zu hören und mich zu beruhigen.


Nach dem Schichtwechsel (irgendwann zwischen 8 und 9 Uhr) änderte sich der Ton im Kreißsaal. Die zweite Hebamme war etwas grober, und auch direkter. Sie öffnete meine Furchtblase (wofür ich überaus dankbar war) und schloss mich auch an den Wehentropf an. Das war eigentlich nicht so wirklich meine Vorstellung gewesen. Allerdings wollte ich zu dieser Zeit auch nicht mehr und war durchaus bereit ein bisschen was zu ertragen, wenn das hieß, dass es damit endlich vorbei sein würde. Die zusätzlichen Schmerzen waren überschaubar. Nur die Abstände (die sich seit meinem Eintreffen leider nicht wirklich verändert hatte) wurden kürzer. Ich gestehe, dass ich zu dieser Zeit absolut keine Lust mehr hatte. Auf die Aussage der Hebamme: „Aber nachher haben Sie ja dann ihr Kind“ habe ich sehr ehrlich mit: „Mir egal, ich will nach Hause“, geantwortet. Doch zum Glück lässt einen der Körper, auch wenn ich Zeitweise glaubte ich würde keine Luft mehr bekommen (während den Wehen), nicht im Stich. Und am Ende hat man eigentlich eh keine Wahl mehr, da läuft alles ganz von selbst ab.


Warum man bei der tatsächlichen Geburt dann einen Gynäkologen braucht, erschließt sich mir leider noch immer nicht. Eine zweite Person, die weiß was sie macht (also eine Hebamme oder Krankenschwester) tät es meiner Meinung nach auch. Seine ganze Arbeit bestand darin, sich zwei Mal auf meinen Bauch zu lehnen (was zugegebener Maßen weniger weh tat als ich dachte, wohl auch weil es während einer Wehe geschah), und dann war das Kind auch schon da. Wobei „schon“ ein dehnbarer Begriff ist. Im Krankenhaus war ich knapp 12 Stunden. Zuhause davor mit Wehen noch einmal ca 4. Alles im allen eine recht normale erste Geburt.


Sehr gut in Erinnerung (und auch in guter Erinnerung) habe ich eine Pandemie bedingte Besonderheit für die ich der Hebamme, obwohl ich sie als grober empfand als die erste, unendlich Dankbar bin. Nämlich der Moment als ich meine Tochter zum ersten Mal im Arm hatte. Sie war es nämlich, die mir vorschlug meinen Mann über Videotelefonie an zu rufen und ihm unser frisch geborenes Baby zu zeigen. Er konnte nicht bei der Geburt dabei sein, aber so konnte er sie zumindest bereits in ihren ersten Minuten auf dieser Welt sehen.


Bei mir musste im Anschluss genäht werden. Laut Geburtsbericht hatte ich einen Dammriss zweiten Grades, also gar nicht so schlimm, aber er war wohl etwas aufwendiger zu nähen, denn es hat eine kleine Ewigkeit gedauert.


Danach kam ich mit meiner Tochter in den Beobachtungsraum, wo sie auch das erste Mal an die Brust kam. Ich war positiv überrascht, wie problemlos das geklappt hat. Die Hebamme hat zur Sicherheit auch Stillhütchen geholt (auch weil eine meiner Brustwarzen etwas verformt ist) aber die Kleine hat die zu diesem Zeitpunkt nicht gebraucht (kleiner Spoiler, eine Weile lang hat sie dann sehr wohl damit getrunken). Zwei Stunden muss man nach der Geburt unter Beobachtung bleiben, ehe es auf die normale Station geht. Wobei Beobachtung in diesem Fall hieß, dass die Hebamme ein paar Mal ins Zimmer geschaut hat, und ich sonst alleine war. Ich wäre fast eingeschlafen beim Warten. Nach zu dieser Zeit guten 29 Stunden ohne Schlaf und einer Geburt, war ich schon ziemlich fertig. Doch ich hatte noch etwas zu tun. Ich musste nämlich noch meine Entlassung organisieren.


Wie bereits erwähnt, hatten wir alles für eine ambulante Geburt organisiert. Jedoch war das durch die Pandemie erheblich komplizierter geworden. Meine Hebamme war zunächst etwas skeptisch. Sie wollte nicht kommen, wenn das Krankenhaus bedenken hatte, und das Krankhaus hatten bedenken, wenn die Hebamme nicht uneingeschränkt zu sagte. Zudem galt: nur mit Maske. Ich verbachte also die nächsten Stunden (dann bereits auf der Station) damit Masken auf zu treiben, die Hebamme für zumindest vier Besuche innerhalb der ersten Zehn Tage zu bekommen und mich dann noch gegen die Kinderärztin zu behaupten, die Bedanken hatte weil die niedergelassenen Ärzte im Moment so schwer zu erreichen waren ( wobei ich da das Problem nicht verstand, zumal ich später ohne Probleme einen Termin bei einem Kinderarzt für die 6 Wochen Untersuchung bekam). Zu guter Letzt kam dann auch noch der Chef Gynäkologie und fragte nach, ob ich denn wirklich sicher wäre, ob ich gehen wollte. Da gingen sie mir dann schon ziemlich auf die Nerven, zumal mir keiner einen wirklichen Grund nennen konnte, warum ich bleiben sollte. Meiner Tochter und mir ging es gut, und niemand kann mir erklären, dass man im Krankenhaus besser schläft als zu hause. Sechs Stunden nach der Geburt, verließ ich also das Krankenhaus. Draußen wartete mein Mann und unser neues Leben als kleine Familie begann.

Das erste Monat/eine Familie entsteht

Mein Mann hat sich die ersten drei Wochen nach der Geburt frei genommen. Es war so abgesprochen, dass er nur anzurufen brauchte, dass das Kind nun da war, und ab dann drei Wochen Urlaub hatte. Er hatte mehr als genug freie Tage dafür übrig. Einen offiziellen Papamonat konnten, oder eigentlich wollten, wir uns nicht leisten. Ganz ehrlich: Ich empfinde die 700€, die man dafür bekommt immer noch zu wenig, um es wirklich einen Anreiz zu nennen. Und da dieser Betrag auch noch vom Kinderbetreuungsgeld (sollte der Mann in Karenz gehen) abgezogen wird, ist es eigentlich sogar ein Grund es nicht zu nehmen.

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Die erste Nacht war, gelinde gesagt, schrecklich. Unsere Tochter konnte nur schlafen, wenn einer von uns sie am Arm hatte, weswegen wir uns abwechselten und jeder mal mit ihr auf der Couch saß, während der andere ein bisschen im Bett schlief. Nach dieser Nacht zweifelte ich etwas an mir selbst und meinem Glauben, dass alles gut werden würde.


Meine Hebamme kam am ersten, dritten, fünften und Zehenten Tag vorbei. Beim ersten Besuch wurde nur gewogen. Alle Babys verlieren zu Anfang einmal Gewicht. Das ist ganz normal und ist nur bedenklich, wenn es mehr als 10% des Geburtsgewichts ist. Nach ca. 10 Tagen sollte dann wieder das Geburtsgewicht erreicht sein (kleiner Spoiler, unsere Tochter hat das locker geschafft). Beim zweiten Termin (am dritten Lebenstag) wird etwas Blut abgenommen, das geschieht über einen kleinen Schnitt an der Ferse. Dieses wird dann auf einem speziellen Testbogen aufgetragen und an ein Labor geschickt. Im Rahmen des sogenannten Neugeborenenscreenings wird dann auf verschiedenste genetische Erkrankungen getestet, welche möglichst rasch behandelt werden müssen. Es handelt sich hierbei durchwegs um seltene, aber schwerwiegende Erkrankungen. Unsere Tochter hat leider beim ersten Versuch zu wenig Blut abgegeben. Daher mussten wir am 5 Tag das Ganze noch einmal machen. Mit den Füßen im Wasserbad vorgewärmt, hat es dann geklappt. Man bekommt dann nach einigen Tagen ein Schreiben mit dem Ergebnis, dass in unserem Fall zum Glück ohne erkennbare Defekte war.


Am Anfang schlafen Babys sehr viel. Tatsächlich bis zu 17 Stunden am Tag. Leider aber nicht am Stück, und schon gar nicht in der Nacht. Aber es hat den Vorteil, dass man am Anfang sich recht gut erholen kann, selbst wenn man wie ich zu der Sorte Mensch gehört, der Tagsüber nicht schlafen kann. Zudem war unsere Tochter so nett, und hat recht bald heraußen gehabt, dass man seine Wachphasen doch bitte Tagsüber hat, und nachts nur gegessen, oder geschlafen wird. Natürlich war sie wach, und natürlich hat sie auch geweint, aber sie hat nach ein paar Tagen die Nächte mehr geschlafen als sonst was, und das war wirklich Gold wert. Nur gehört zu einem guten Schlaf mehr, als nur, dass das Kind halt auch gerade schläft. Und damit sind wir beim leidlichen Thema: wo schläft das Kind?


Für mich war von Anfang an klar: das Kind schläft im eigenen Bett. Neben unserem, mit jeder Begleitung die ich ihr bieten kann, aber alleine in ihrem Bett. Damit das zur Option stand, musste unsere Tochter gleich zu Beginn etwas lernen, was nicht selbst verständlich ist. Sie musste entweder alleine einschlafen, oder sich zumindest in ihr Bettchen legen lassen. Das ist etwas, was gar nicht so einfach ist, wie es klingt. Kinder, und vor allem Babys, haben einen sehr leichten Schlaf. Dazu kommt, dass sie aus der Evolution heraus häufig aufwachen, um sicher zu gehen, dass eh noch alle wichtigen Personen da sind. Bei so einem Aufwachen wird, abhängig vom Alter, über Gerüche, Geräusche und auch Berührung sicher gestellt, dass alles noch so ist, wie es war als man eingeschlafen ist. Und hier ist auch schon das Dilemma. Schläft ein Kind nun am Arm ein, und wacht dann zur Kontrolle auf, ist aber nicht mehr am Arm, so wird das als störend empfunden. Das Kind, wird dann richtig wach und fängt an zu schreien, anstatt einfach wieder einzuschlafen. Dies dient nur dazu sicher zu gehen, ob Mama oder Papa eh noch da sind. Es ist aber auch sehr anstrengend. Darum habe ich gerade in der Anfangszeit sehr darauf bestanden, dass unsere Tochter in ihrem Bett einschläft. So war erheblich mehr Ruhe im Ganzen. Ich musste sie nicht nach dem Einschlafen ablegen, und sie hat auch länger geschlafen. Am Abend ging dass auch recht gut, tagsüber leider gar nicht. Die ersten Wochen hat sie untertags nur auf mir oder meinem Mann geschlafen. Das dafür meist gut. Natürlich schränkt es einen jedoch ziemlich ein. Daher haben wir uns in den ersten drei Wochen damit abgewechselt und sie teilweise auch beim Schlafen umgebettet.


Eine nette Nebenwirkung der pandemiebedingten Einschränkungen, die zum Zeitpunkt der Geburt unserer Tochter galten, waren, dass ich eine super Ausrede hatte, warum wir keinen Besuch empfangen konnten. Außer der Hebamme haben wir die erste Woche niemanden getroffen. Das war super. Für mich, die ich zu Ruhe kommen konnte und auch für die Kleine, die einfach in ihren Rhythmus finden konnte. Ich verbrachte die erste Woche fast nur im Liegen. Vor allem sitzen tat die ersten Tage sehr weh und wurde mir auch von allen Seiten dringend abgeraten. Obwohl ich an sich keine starken Schmerzen hatte, war doch fast alles sehr unangenehm und auch sehr anstrengend. Meinen ersten Spaziergang unternahm ich erst nach einer Woche. Es wird ja immer empfohlen die ersten Wochen nicht raus zu gehen. Das war für mich aber keine Option. Ich brauche die Bewegung und mir fällt leider sehr rasch die Decke auf den Kopf.


Das mein Mann zu Hause war, hat vieles sehr vereinfacht. Zum Einen ist auch unter normalen Umständen er derjenige der kocht, weswegen ich mir keinen Gedanken um meine eigene Ernährung machen musste, zum anderen konnte er einkaufen gehen. Denn natürlich hatten wir alles Mögliche vergessen zu besorgen. Allem voran alles, was ich zum Stillen benötigte.


Das Thema Stillen werde ich in einem Sonderkapitel noch extra behandeln und da auch auf Veränderungen im Trinkverhalten, Probleme usw. eingehen. Hier nur die Eckdaten die im ersten Monat bei mir wichtig waren. Meine Tochter war am Anfang sehr langsam beim Trinken. Gerade die ersten Wochen hat sie teilweiße 20-30 Minuten durchgehend getrunken. Ihr absoluter Rekord waren 45 Minuten am Stück. Bei teilweiße 12 Mal über den Tag verteilt, kommt da einiges an Zeit zusammen die man nur mit Stillen verbringt. Das war extrem anstrengend und auch zermürbend. Gerade wenn sie in den Abendstunden teilweiße drei Mal in drei Stunden getrunken hat, war ich sehr müde und fertig. Außerdem habe ich mir überhaupt nicht merken können, an welcher Brust sie das letzte Mal getrunken hat. Das war unter tags egal, nachts hat sie aber gerne mal einen Mahlzeit ausgelassen, und einfach weitergeschlafen, und dann werden die Brüste schmerzhaft voll. Gerade in den ersten Wochen tat mir Stillen sehr weh. Der Milcheinschuss hat einige Tage gedauert und ist ziemlich schmerzhaft, und auch das Stillen an sich ist Anfangs schmerzhaft. Die Brustwarzen müssen sich an das Saugen des Kindes erst gewöhnen, und ich habe mich schon manchmal gefragt, ob das auch mal weniger unangenehm ist. Spoiler: ja, irgendwann tut es nicht mehr weh. In den ersten Wochen hat meinen Tochter auf der einen Seite mit Stillhütchen getrunken, manchmal auch an beiden Seiten. Das war nur insofern mühsam, als dass ich dieses blöde Ding eigentlich immer gesucht habe. Aber ich suche ohnehin immer irgendwas.


Vielleicht weil ich gestillt habe, oder weil mein Körper sich von der Geburt erholen musste, hatte ich die ersten Wochen ständig Hunger, und leider vor allem auf Zucker. Süßes und da besonders Schokolade war da ein Dauerbrenner. Davon dann wieder loszukommen war nicht so einfach. Aber gerade die erste Zeit fand ich es schon ok mir auch was zu gönnen. Und Stillen braucht recht viel Energie. Auch wenn es wohl besser wäre, diese über einen zusätzliche Ration Obst und Gemüse zu decken. Was ich auch rasch gemerkt habe: Stillen trocknet aus. Daher hatte ich rasch ein Glas bei meinem Bett stehen, und auch unter tags immer etwas zum Trinken in Reichweite.


Bereits in der Schwangerschaft habe ich mich dazu entschlossen, mit Stoffwindeln zu wickeln. Mein Mann hat das begrüßt, da er es aus seiner Familie so kannte. Nur meine Eltern waren sehr skeptisch und konnten sich das überhaupt nicht vorstellen. Ich habe mich informiert und mir über eine Händlerin in der Nähe ein Test-Packet für neugeborene bestellt. Das war sehr Praktisch, da ich da einfach nur den Geburtstermin genannt habe, und sie mir das Packet dann ein paar Tage vorher zugestellt hätte. Da unsere Tochter eine Woche vor Termin kam, war das Packet dann natürlich trotzdem später da, aber so wichtig war das auch wieder nicht. Ich konnte mich dann also nach Lust und Laune durch Marken und Modelle probieren und mir einfach anschauen was sich für mich, meinen Mann und auch meine Tochter am besten angefühlt hat. Wir haben unsere Entscheidung recht schnell getroffen. Ich wollte nichts, was einen zu großen Windelpack macht, und auch keine Wollüberhosen, die ich Wachsen musste. Zudem sollte es einfach und schnell in der Handhabung sein und aus möglichst wenigen Teilen bestehen. Wir haben Totsbots Peenut Windeln genommen.

Falls Ihr mehr über das Thema Stoffwindeln wissen wollt, lasst es mich im Kommentarbereich wissen!


Am Anfang ist das eine ziemliche Anschaffung, mit ca. 500€. Auf die gesamte Wickeldauer eines Kindes gerechnet, rentiert sich diese Anschaffung aber. Wenn man mehrere Kinder wickelt, dann erst recht. Zwar muss man hin und wieder was nach kaufen, aber alles im allen ist es günstiger. Auch wenn ich jeden verstehen kann, der sich die Wascherei nicht antun möchte. Für mich ist das Aufhängen und Zusammensuchen der passenden Einlagen richtig meditativ, aber ich bin da bestimmt kein Maßstab.


Als mein Mann nach drei Wochen wieder zu Arbeiten anfing, war es mit der Gemütlichkeit vorbei. Auch wenn meine Tochter immer noch sehr viel schlief, war damit alles weniger leicht. Ich habe dann angefangen wirklich alles in meiner Reichweite zu lagern, was ich vielleicht brauchen könnte. Da meine Tochter sich tagsüber nicht ablegen ließ, habe ich sehr viel Zeit auf der Couch verbracht. Wenn sie wach war, konnte ich auch mal aufstehen und aufs Klo gehen oder die Waschmaschine einräumen. Aber alles in allem blieb gerade die Hausarbeit in den ersten Wochen ziemlich liegen. Ich habe unter tags wirklich nur das nötigste gemacht. Alles was länger als ein paar Minuten gedauert hat, wurde am Abend oder am Wochenende erledigt, damit immer einer aufs Kind schauen konnte. Mein Mann hat mir da zum Glück überhaupt keinen Druck gemacht. Es war ihm schnell klar, dass ein Baby sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Wie bereits erwähnt hatten wir pandemiebedingt gewisse Besonderheiten. Zum Einen war es in den ersten drei Wochen eigentlich gar nicht erlaubt, Besuche überhaupt zu tätigen. Auch wenn dies am Ende als so nie wirklich verordnet heraus kam, haben sich zu dieser Zeit noch fast alle daran gehalten. Daher war es auch kein Problem dafür zu sorgen, dass uns niemand besuchen kam. Ich habe das sehr genossen. Andere wiederum weniger. So waren naturgemäß meine Eltern und Schwiegereltern nicht so begeistert, dass sie ihr Enkelkind die ersten Wochen nicht sehen konnten. Ich habe daher gerade am Anfang sehr viele Fotos gemacht und an sie verschickt. Dabei habe ich jedoch eingeschränkt, was mit diesen Bildern passieren durfte. Ich wollte nicht, dass Bilder meines Babys nach Belieben an Andere weitergereicht werden. Das ist auch zum Glück bisher ganz gut gelaufen. Freunde oder Bekannte (Arbeitskollegen) wurden natürlich ebenfalls per Nachricht informiert.


Wir haben vor der Geburt nicht gewusst was es wird. Es war daher für alle eine Überraschung, dass wir eine Tochter bekamen. Dabei habe ich ein interessantes Phänomen beobachtet: Anscheinend tun sich die meisten Menschen sehr schwer ein Geschenk zu kaufen, ohne zu wissen welches Geschlecht das Kind hat. Wir haben nur sehr wenig vor der Geburt bekommen. Diese Sachen waren, natürlich so gewählt, dass sie für Buben und Mädchen geeignet waren. Was, mal so unter uns, bei Babys auch vollkommen egal ist. Die meisten Geschenke die wir nach der Geburt bekommen haben, waren jedoch offensichtlich für Mädchen. Sie waren rosa oder glitzerten und waren in meinen Augen zu einem guten Teil vollkommen schrecklich. Warum es so schwer ist, etwas zu kaufen, dass nicht eindeutig einem Geschlecht zugeordnet wird, ist mir schleierhaft. Und dass ich gerade Babysachen vielleicht lieber nicht in Stereotypen kaufe, damit sie, nachdem sie ja meist nur sehr kurz genutzt werden, dann auch beim nächsten Kind oder bei Freunden zum Einsatz kommen können, macht für mich erheblich mehr Sinn. Leider bin ich da aber wohl eher die Einzige. Zurück zu den Besuchen. Wir haben das Besuchsdilemma mit den Großeltern dann so gelöst, dass wir nach ca. 10 Tagen mit den Schwiegereltern, die näher bei uns wohnen, spazieren gegangen sind. Nach drei Wochen waren wir das erste Mal bei meinen Eltern. Da wir zu diesen jedoch eine Stunde pro Richtung mit dem Auto fahren, war das natürlich erheblich aufwendiger. Schön war es in beiden Fällen natürlich schon. Schließlich war ich auch stolz, meinen kleinen Sonnenschein einmal herzeigen zu können.


Als Fazit über das erste Monat: hab nach Möglichkeit die ganze Familie zu Hause (also die Kernfamilie: Mutter, Vater, eventuelle Geschwister), schränkt Besuche so stark wie ihr das wollt (auch wenn das gar keinen Besuche heißt) ein, und macht euch keinen Stress. Vieles schleift sich ein, und wird ganz von selbst nach einer überschaubaren Zeit von ein paar Wochen von alleine besser. Und vor allem: vertraut euch und eurem Baby. Gerade in den ersten Wochen, aber auch den ersten Monaten, ist es für alle am stressfreisten, wenn das Baby einfach Baby sein darf. Es sucht sich dann seinen eigenen Rhythmus und sei eigenes Tempo. Natürlich mit leichter Lenkung, gerade was die Schlaf-Wach-Phasen betrifft. Aber ansonsten mit so wenig Eingriff von außen wie möglich. Das macht es euch und euerm Baby leichter sich an alles zu gewöhnen, und sorgt im besten Fall für Ruhe und Ausgeglichenheit auf allen Seiten.